Craniomandibuläre-Dysfunktion

Temporomandibuläre Dysfunktion

Craniomandibuläres Cervicales Syndrom

Costen-Syndrom

Oromandibuläre Dysfunktion

Myofaczialer Schmerz ...

Viele Namen für eine Syndrom, welches zwischen 3-60% der Bevölkerung betrifft. Schon hier taucht das erste Mal, dass Problem der Uneinheitlichkeit auf – wie viele Menschen sind wirklich betroffen? Welche Menschen müssen wie behandelt werden? Ist CMD überhaupt eine Krankheit? – in der ICD-10 ist sie nicht vollständig zu finden!

Als Betroffener muss man sich selbst auf die mühsame Suche nach einer geeigneten Therapien und einem guten Behandler machen. Die vielen bunten Seiten der Zahnärzte im Internet versprechen viel – was können sie halten? Viele Betroffen haben eine jahrelange Odyssee hinter sich und verzweifeln, da keine der angepriesenen Therapien hilft. Der letzte Schritt ist dann die Psychosomatik / Psychiatrie.

Die Craniomandibuläre Dysfunktion wird in der wissenschaftlichen Literatur auch als Chamäleon bezeichnet, da sie sich hinter vielen ganz unterschiedlichen Symptomen verstecken kann. Die folgende Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit - soll aber einen Einblick in Vielfältigkeit der CMD-Erkrankung bieten. Auf Grund der Vielzahl der Symptome werden erst ganz andere Krankheitsbilder diagnostiziert und diese auch entsprechend behandelt. Es werden die unterschiedlichen Symptome therapiert, ohne hinter die ursächliche Erkrankung zu kommen. Dabei wird der Beginn einer ursächlichen Therapie unnötig herausgezögert, so dass die Betroffenen lange Odysseen auf sich nehmen müssen bis eine geeignete Therapieform gefunden ist.

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Genauso vielschichtig wie die Erkrankung ist, so umfangreich ist auch ihre Entstehung - ein Blumenstrauß von Möglichkeiten. Es gibt unterschiedliche "Schulen" die andere Schwerpunkte in der Entstehung und Begünstigung von CMD setzen.

CMD kann auf zwei Arten entstehen:
Absteigend: die Probleme gehen von der Zahnstellung / falscher Prothetik usw aus und übertragen sich dann auf das Kiefergelenk und den gesamten Körper (Schulter / HWS / Rücken ...)


Aufsteigend: es existiert ein Beckenschiefstand (z.B. durch ein echt kürzeres Bein) dadurch kommt es zu einer Skoliose / oder es ist eine Skoliose da (gibt es ja als eigenständige Erkrankung im Jugendalter) das wirkt sich auf die HWS und das Kiefergelenk aus.

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