Aktuelles

Das KIG-System benachteiligt CMDler massiv

In der Kieferorthopädie 2012; 26(1)* beschreibt der Autor Dr. Dr. Schrems sehr gut die derzeitige Lage von Patienten mit Funktionsstörungen, die eine Kieferorthopädische Behandlung benötigen. Denn zur Zeit wird dieser Patientgruppe "eine ursachengerechte, zahnsubstanzschonende und präventionsorientierte Versorgung [...] entgegen dem gesetzlichen Auftrag nicht gewährt".

Aktualisiert (Sonntag, den 01. April 2012 um 22:51 Uhr)

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Diskussion zu der Sendung "Visite" vom 30.08.2011

Meinen Kommentar zu der Sendung "Visite" schreibe ich noch und werde den Text zeitnah hochladen. Allerdings lade ich Euch ein hier über den Beitrag zu diskutieren. Bitte benutzt die Kommentarfunktion.

Um den Beitrag online schauen zu können, müsst ihr dem Link folgen. Es öffnet sich die Mediathek des NDR, damit ihr den Beitrag dort findet, tragt in das Feld "Suchen" den Begriff "Kiefer" ein, der Beitrag kann dann angeschaut werden. weiter

Aktualisiert (Sonntag, den 08. Januar 2012 um 13:44 Uhr)

 

Mit CMD kann man hundert Jahre alt werden

Auf vielen Homepages der sogenannten CMD-Experten ist folgender Hinweis zu finden. "Mit CMD kann man hundert Jahre alt werden" - ich finde diesen Satz unglaublich. Er verharmlost unsere Erkrankung und zeigt einmal mehr, wie wenig ernst unsere Krankheit genommen wird. Denn stark von CMD Betroffene könnten hundert Jahre alt werden, wenn sie so lange mit ihren starken Schmerzen und Lebenseinschränkungen überhaupt den Alltag bewältigen können. Es gibt Betroffene, die kaum noch Essen können, weil sie so starke Schmerzen und Fehlfunktionen im Kauorgan haben und sie werden mit diesem Satz abgespeist. Dabei ist zu beachten, dass in der Bundesrepublik Deutschland jährlich ungefähr 2000 bis 3000 Menschen mit chronischen Schmerzen Selbstmord begehen. Wie viele CMDler sind darunter? Wie gesagt, mit CMD kann man hundert Jahre alt werden!

Aktualisiert (Sonntag, den 08. Januar 2012 um 13:45 Uhr)

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Konsequenzen aus dem HTA-Bericht - Kommt jetzt die Internationale Klassifikation von CMD?

Neben der erschreckenden Erkenntnis, dass der Nutzen der instrumentellen Funktionsanalyse völlig unzureichend wissenschaftlich evidenzbasiert belegt wurde, weist der HTA-Bericht auch auf das Fehlen einer international anerkannten Definition von CMD beziehungsweise wenigstens einer systematischen Dokumentation hin. Dadurch, dass diese Klassifizierung fehlt, ist es sehr schwierig die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien überhaupt miteinander zu vergleichen, da diese oftmals von unterschiedlichen Syndromen ausgehen. Im Text heißt es "Das bisherige Wissen zur Ätiologie und Therapie der CMD ist unzureichend, was besonders für die betroffenen Patienten frustrierend und unbefriedigend ist."  Somit sind hier die medizinischen Fachgesellschaften gefragt das Krankheitsbild was zurzeit als CMD bezeichnet wird so zu definieren, dass es in die ICD-10 (Internationale Klassifizierung von Krankheitsbildern) aufgenommen wird.

Aktualisiert (Sonntag, den 08. Januar 2012 um 13:45 Uhr)

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Quo Vadis instrumentelle Funktionsanalyse?

Der aktuelle HTA-Bericht (vgl. dimdi) "Zahnmedizinische Indikation für standardisierte Verfahren der instrumentellen Funktionsanalyse unter Berücksichtigung gesundheitsökonomischer Gesichtspunkte" beleuchtet die Brauchbarkeit der instrumentellen Funktionsanalyse kritisch. Der Titel hört sich zunächst kompliziert an - aber der Bericht beschäftigt sich hauptsächlich mit der Diagnostik des Krankheitsbildes Craniomandibuläre Dysfunktion. Über eine Literaturrecherche soll festgestellt werden in wie weit in Studien der Nutzen der instrumentellen Funktionsanalyse zur Diagnostik von CMD im Vergleich zur klinischen Funktionsanalyse untersucht wurde. Schlussendlich kommt der Bericht zu einer ernüchternde Bilanz, es konnte keine Studie über die Recherche gefunden werden, die den Standards der evidenzbasierten Medizin genügt und den Nutzen bei der differenziellen Diagnostik von CMD der instrumentellen Funktionsanalyse nachweisen kann.

Aktualisiert (Sonntag, den 08. Januar 2012 um 13:45 Uhr)

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Kiefergelenk und Wirbelsäule - welchen Zusammenhang gibt es dort?

Nach wie vor leugnen viele Mediziner den Zusammenhang zwischen Fehlfunktionen im Kiefergelenk und Funktionsstörungen der Wirbelsäule (vgl. NDR Visite-Sendung vom 13.04.2010), so dass die Betroffenen diverse Ärzte konsultieren müssen bis ein kompetenter Behandler gefunden ist. Ihre Beschwerden werden vielfach dem somatoformen Krankheitsbildern zugeordnet, somit wird den betroffenen Menschen eine für sie lebensnotwendige Therapie verweigert. Oftmals werden die ursächlichen Therapiemöglichkeiten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sodass der Betroffene komplett für seine Wiederherstellung finanziell aufkommen muss.

Aktualisiert (Sonntag, den 08. Januar 2012 um 13:46 Uhr)

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